Capirotada (Ostergericht) | Mexiko

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Dieser reichhaltige Brotpudding, der bereits in Spanien bekannt war, wurde während der spanischen Kolonialisierung nach Mexiko gebracht und entwickelte sich von einem herzhaften Gericht mit Knoblauch und Fleisch oder Geflügel zu dieser süßen Version, die in der Karwoche als fast universelles Essen (Frühstück, Snack oder Dessert) gegessen wird.

Man sagt, dass jede Zutat in der heutigen Capirotada eine religiöse Bedeutung hat: Das Brot ist der Leib Christi, der Honig oder Sirup steht für sein Blut, die ganzen Nelken sind die Nägel, mit denen er gekreuzigt wurde, die Zimtstange ist das Kreuz und der Käse ist das Tuch, in das er eingewickelt wurde.

Rezept: Capirotada | Ostergericht aus Mexiko

Gericht Dessert
Länder & Regionen Mexiko

Zutaten

  • 6 trockene Toastbrotscheiben Alternativ: Brötchen von Gestern, dünn geschnitten
  • 500 g brauner Zucker (am besten schmeckt Panela Vollrohrzucker)
  • 1 Liter Wasser
  • 100 g Butter
  • 100 ml Öl
  • 150 g Butterkäse o.ä.
  • etwas Zimt
  • 300 g Rosinen
  • Sesam nach Geschmack
  • 300 g geschälte Erdnüsse

Anleitungen

  1. Zuerst wird ein Sirup zubereitet: Das Wasser mit dem Zucker und dem Zimt in einem Topf zum Kochen bringen und etwa eine halbe Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

  2. Währenddessen das Öl zusammen mit der Butter in eine Pfanne erhitzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, die Brotscheiben darin goldbraun braten und gut auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  3. Eine feuerfeste Form mit einem Teil der frittierten Brotscheiben auslegen, dann die anderen Zutaten aufschichten (wie eine Lasagne): Abwechselnd Käse, Erdnüsse, Sesam, Rosinen und das restliche Brot übereinander schichten. Währenddessen nach und nach den Sirup hinzugeben.

  4. Die Backform für etwa 30 Minuten bei 75ºC in den Ofen stellen, bis das Brot den meisten Sirup aufgesaugt hat. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren leicht abkühlen lassen.

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Photo 1 © Joel Kramer on Wikimedia / Greer Carson’s Capirotada on Flickr

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