Video: Farofa (Grillbeilage aus Maniokmehl) by “Coraticum” | Brasilien

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Wir freuen uns über eine weitere Kooperation mit dem YouTube Channel “CORATICUM”: Leckere Gerichte, einfach erklärt und liebevoll zubereitet!

Dieses schnelle und einfache Rezept für eine köstliche und süchtig machende brasilianische Beilage zaubert in nur ein paar Minuten dieses knusprige Festmahl auf Ihren Tisch. Farofa ist eine weit verbreitete Beilage, die von den Brasilianern in vielen verschiedenen Rezepten genossen wird. Jeder Haushalt hat ein Lieblingsrezept, und jeder kann seine Farofa nach eigenem Geschmack abwandeln.

BOM APETITE!

Farofa

Gericht Beilage, Side Dish
Länder & Regionen Brasilien
Autor Coraticum

Zutaten

  • 200-250 g rohes Maniokmehl
  • 1/3 rote Paprika
  • 1/3 grüne Paprika
  • 1/3 gelbe Paprika
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 90 g Butter
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Zitronenschale und -saft nach Geschmack

Anleitungen

  1. Die Butter im Olivenöl schmelzen lassen

  2. Das gewürfelte Gemüse darin andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.

  3. Das rohe Maniokmehl hinzufügen und goldbraun braten.

  4. Frische Kräuter nach Geschmack und, falls gewünscht, Zitronensaft und -schale hinzufügen.

Noch mehr tolle Rezepte von “Coraticum” findest Du hier:

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2 Kommentare auch kommentieren

  1. Brigitte Müller sagt:

    Gibt es unterschiedliche Maniokmehlarten? Ich habe auf den Kapverden 2 Sorten gekauft.
    Grobes und feines. Das grobe Mehl ist beim Braten steinhart geworden. Muss ich dieses Mehl einweichen?

    1. Anne sagt:

      Hallo Brigitte! Es gibt viele Sorten Maniokmehl. In Südamerika und in Afrika werden Sie unterschiedlich verarbeitet und verwendet. Ich kann als Brasilianerin gerne über meine Erfahrungen in der dortigen Küche berichten. Vorab kann ich Ihnen aber schon sagen, dass wir (von einer Art Fischgericht abgesehen) Maniokmehl NIE zum Braten bzw. Panieren verwenden, da es sich dafür nicht wirklich eignet. Auch bei dem besagten Fischgericht bildet das Maniokmehl keine schöne Panade, sondern klebt eher unregelmäßig am Fisch auf einer “losen” Art herum. Das Fischfilet wird etwas knusprig aber eine “Panade” ist es definitiv nicht.

      Maniokmehl wird gewonnen, nachdem die Wurzel getrocknet und dann gemahlen wurde und es hat einige Eigenschaften, die seine Verwendung für Panaden erschweren, wie z. B. seine hohe Verklebungsfähigkeit. Dies verleiht den Gerichten Elastizität und trägt zu einer cremigen Zubereitung bei. Das ist das Gegenteil des Panierens! Es ist aber durchaus Möglich, Maniokmehl zum Braten zu verwenden und gute Ergebnisse zu erzielen: Es muss aber mit einem anderen Mehl (Reismehl, Weizenmehl, Paniermehl) kombiniert werden.

      Nachstehend finden Sie die Unterschiede zwischen den verschiedenen Maniokmehlsorten, die in Brasilien vorhanden sind:

      1) Beiju-Mehl – Es hat ein flockiges Aussehen und ist hellgelb. In Brasilien wird es mit Kaffee oder Milch und mit Rapadura (Vollrohrzucker) gegessen. Mit Kokosraspeln und Zucker gebacken, kann es als Müsli verwendet werden.
      2) “Wassermehl” – Dieses auch als puba bekannte Mehl wird aus fermentiertem Maniokteig hergestellt und gesiebt. Es ist trocken, knusprig, hellgelb und sauer. Es wird für Kuchen, Knödel, Couscous, Pirão (eine Art Maniokpudding) und als Beilage zu Moquecas (Fischeintopf) verwendet. Im Norden Brasiliens wird es morgens mit Açaí gegessen.
      3) “Gummimehl” – Ideal für Pirão (siehe Punkt2), fein, mit einem hohen Anteil an Polvilho (Maniok-Stärke). Im Süden ist es sehr feinkörnig und wird mit Barreado (einem typischen Fleischeintopf aus Paraná) gegessen.
      4) “Trockenes” Mehl – Der Begriff bezieht sich auf die Art der Herstellung und wird für Mehle verwendet, die in Wasser nicht weich werden. Es wird in verschiedenen Körnungen angeboten. Es ist das gewöhnliche Mehl, das für die Herstellung von farofa verwendet wird.
      5) Copioba-Mehl – Es ist trocken und fein und wird in der Serra de Copioba in Bahia/Brasilien hergestellt. Weiß oder gelb, wird es als Tafelmehl verwendet.

      In Afrika gibt es diese Mehlsorten bestimmt unter anderen Bezeichnungen. Aber wie Sie sehen, keine eignet sich wirklich zum Braten. Einweichen hilft bei Maniokmehl meiner Erfahrung nach auch nicht. Darf ich fragen, welches Gericht Sie zubereiten wollten?

      Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben 🙂
      Liebe Grüße, Anne

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