Pica Pollo (Panierte Hähnchenkeulen) | Dom. Rep.

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Pica Pollo ist ein kultiges karibisches Fusionsgericht mit spanischem Einfluss.

Das Hähnchen wird in Limette und Knoblauchwasser gekocht, dann in gewürztem Mehl gewälzt und gebraten. Für eine ausgewogene, sättigende Mahlzeit werden sie mit traditionellem Reis und Bohnen, Kartoffelspalten oder Tostones serviert. Als Vorspeise könne die Hähnchenkeulen mit Sofrito oder Aioli genossen werden.

Pica Pollo | Dom. Rep.

Gericht Beilage, Hauptgericht, Main Course
Länder & Regionen Dom. Rep.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Autor Anne

Zutaten

  • 1,5 Liter Wasser
  • 12 Hühnerkeulen
  • 150 g Weizenmehl
  • 1 kleine rote Zwiebel halbiert
  • Saft von 2 Limetten
  • 3 Zweige Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe zerdrückt
  • 3 TL Salz
  • ½ TL Oregano
  • 1 TL Pfeffer
  • Öl zum Braten

Anleitungen

  1. Aufkochen: Das Wasser in einen Topf gießen und die Hähnchenkeulen in einem tiefen Topf kochen. Zwiebel, Limettensaft, Petersilie, 2 Teelöffel Salz und Knoblauch in das Wasser geben.
  2. Wenn das Fleisch gar, aber noch fest ist (ca. 15 Minuten), vom Herd nehmen.
  3. Würzen: Die Keulen aus dem Wasser nehmen und beiseite stellen (die Brühe kann man für ein anderes Gericht verwenden).
  4. 1 Teelöffel Salz, Oregano und Pfeffer mit dem Mehl mischen.

  5. Die Keulen mit dem gewürzten Mehl überziehen und den Überschuss abschütteln.

  6. Braten: In einem kleinen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Keulen müssen darin „schwimmen“.
  7. Maximal zwei Keulen auf einmal frittieren, bis sie goldbraun werden. Überschüssiges Öl auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  8. Mit Tostones (gebratene Bananenscheiben) und Ketchup als Beilage servieren.

Rezept-Anmerkungen

Warum das Hähnchen zuerst kochen? Wenn eine Fritteuse nicht vorhanden ist kann es sein, dass das Hähnchenfleisch in der Mitte der Keule (am Knochen) nicht richtig gar wird. Das Vorkochen funktioniert sehr gut und ergibt ein schmackhaftes, zartes und knuspriges Hähnchenfleisch, das man bedenkenlos essen kann.

Bild bei Punkt 5) Standard Breading Procedure by mvl1014 on Wikimedia.

4 Kommentare auch kommentieren

  1. Chris sagt:

    Hallo,

    ihr schreibt ja, dass das vorkochen nur notwendig ist, wenn man keine Fritteuse hat. Wenn ich eine habe, verkürzt sich dann die eigentliche Frittierzeit oder bleibt sie gleich bzw. welche Temperatur wäre den empfehlenswert?
    Kann ich auch andere Mehlsorten nehmen, oder darf das Mehl keinen allzu großen Eigengeschmack haben?

    1. Anne sagt:

      Hallo Chris, ich lese gerade deinen Beitrag “Hähnchen in der Fritteuse” bei wirhd.de.
      Ich glaube, DU kannst UNS sogar Tipps zum Thema Fritteuse geben 🙂

      Das Vorkochen wird vor allem wegen des Geschmacks empfohlen – viele Dominikaner marineren aber stattdessen das Fleisch über Nacht in gewürzter Buttermilch oder in “normaler” Gewürzmarinade.

      Also zu dem Mehl: Wir versuchen hier im MAGAZIN möglichst originale Rezepte aus den jeweiligen Ländern zu veröffentlichen. Die dominikanische Hähnchenschenkel werden im Originalrezept eben mit Weizenmehl zubereitet. Als Südamerikanerin kann ich dir versichern: Wir arbeiten entweder mit Weizen-, Mais- oder Tapiokamehl, anderes gibt´s praktisch (immer noch) nicht, trotz Globalisierung.

      Anpassungen/Zutatenänderungen der Rezepte sind ausdrücklich erwünscht und wenn bekannt erwähnen wir sie auch. In dem Fall soll die Panade nach Oregano schmecken und Weizenmehl ist sicherlich das neutralste und wird garantiert knusprig. Wir sind aber gespannt, ob dir das Rezept mit einer anderen Mehlsorte gelingt…ist Geschmackssache 😉

  2. Chris sagt:

    Ja, wie man sieht, frittiere ich gerne und bin immer auf der Suche nach neuen Inspirationen, was man noch verändern könnte.

    Ah okay, also könnte man also auch ein anderes nehmen, wie oben genannter Maniok oder nur ein mildes Aroma haben wie etwa Hirse? Über Nacht einziehen lassen klingt gut, kann ich die Zutaten dann 1:1 so übernehmen oder muß ich sie anpassen, dass sie mit der besagte Buttermilch harmonieren?

    1. Anne sagt:

      Hallo Chris,
      mit Maniokmehl kann man auch panieren, es hat aber schon ein intensives, säuerliches Aroma. Mit Hirsemehl habe ich keinerlei Erfahrung und es wird in Südamerika sehr selten benutzt – da bin ich überfragt, sorry. Probieren kann man natürlich.
      Zur Buttermilchmarinade: Dominikaner bevorzugen die reine Buttermilch ganz ungewürzt. Je nach Geschmack kann man aber ein Schuss Chilisauce dazu geben. Diese Variante wird eh in den USA konsumiert, zB mit Louisiana Hot Sauce.

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