Pan de Muerto (festives Brot zum Tag der Toten | Mexiko

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Fast jeder in Zentral- und Südmexiko genießt Anfang November pan de muerto – wörtlich übersetzt “Totenbrot” – als wichtiges Element der jährlichen Feier zum Tag der Toten. Die meisten familiären ofrendas (Opfergaben für die geliebten Verstorbenen) enthalten mindestens einen Laib, der den besuchenden Seelen zur Verfügung steht.

Es gibt viele Varianten des Pan de Muerto, deren Form, Textur und Geschmack für eine oder mehrere geografische und kulturelle Regionen Mexikos typisch sind. Dieses in Mexiko-Stadt verbreitete Rezept ergibt süße, halbkugelförmiges Brötchen, die mit Teigstücken verziert sind, die Knochen und Tränen darstellen.

Rezept: Pan de Muerto | Mexiko

Gericht Kleinigkeit
Länder & Regionen Mexican
Portionen 16 Stück
Autor Anne

Zutaten

  • 500g Weizenmehl
  • 2 EL Trockenhefe
  • 100 g Zucker Etwas mehr Zucker (zum Bestreuen)
  • 1 TL Salz
  • 80 g Butter Plus 2 EL Butter (zum Bepinseln)
  • 80 g Schweineschmalz
  • 4 Eier
  • 2 Orangen, unbehandelt – davon die geriebene Schale alternativ Orangenaroma
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 60 ml warmes Wasser

Anleitungen

  1. Teig kneten: Die Eier zusammen mit dem Schweineschmalz, dem Salz und der Hälfte des Zuckers in eine Schüssel geben und vermischen. Das Mehl in kleinen Mengen abwechselnd mit dem Wasser dazu geben und gut umrühren. Nach Bedarf oder Möglichkeit den Knethacken eines Mixers benutzen, sonst kann der Teig gut per Hand geknetet werden. Die Trockenhefe hinzufügen und nochmal gut vermengen.

  2. Dann die Butter, die Orangenschale, den Rest des Zuckers und den Vanille-Extrakt hinzufügen und nach jeder Zugabe gut mischen, bis sich ein weicher Teig bildet.

  3. Den Teig aus der Mixerschüssel rausholen und auf eine Arbeitsfläche kneten – nach Bedarf mehr Mehl auf die Arbeitsfläche streuen, falls der Teig zu kleben beginnt. Noch ein paar Minuten kneten. Das Innere einer großen Schüssel mit etwas Butter bepinseln, den Teig reinlegen und mit Plastikfolie abdecken. Die Schüssel an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Teig aufgegangen ist und sich im Volumen verdoppelt hat (etwa 45 Minuten bis 1 Stunde).

  4. Den Teig von der Schüssel nehmen auf die Arbeitsfläche legen. Ca. 200 Gramm des Teigs beiseite legen, um später die dekorativen Knochen zu basteln. Den Restlichen Teig in Kugeln von ca. 70g schneiden.

  5. Teig formen: Die Teigportionen auf die Arbeitsfläche legen und mit der Handfläche (mit wenig Druck) zu einer Kugel rollen – dies wird im Spanischen "Bolear" genannt. Falls die Kugeln nicht sofort gut aussehen sollen, keine Sorge, mit der Praxis wird es besser. Die Kugeln auf ein vorbereitetes Backblech (mit Backpapier ausgelegt) mit einem wenig Abstand zwischen einander legen. Die Kugeln flach drücken.

  6. Nun die reservierten 200g Teig auch auf die Arbeitsfläche (mit Mehl bestäubt) legen. Daraus werden die Knochen geformt, um die Brote zu schmücken.

  7. Kleine Portionen Teig nehmen und rollen, um "Knochen" zu bilden. Man braucht 2 "Knochen" für jedes Brötchen. Die Brötchen mit einer Mischung aus geschlagenem Ei mit 1 Esslöffel Wasser bepinseln (das dient als "Klebstoff") und die Rollen kreuzförmig auf die Brötchen legen. Zusätzlich werden noch (sehr) kleine Teigkugeln geformt und obendrauf gelegt (da, wo sich die "Knochen" überkreuzen). Diese sollen eine Träne symbolisieren.

  8. Das Backblech mit Plastikfolie bedecken und die Brötchen an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis sie sich in der Größe verdoppelt haben – ca. 1,5 bis 2 Stunden.

  9. Brötchen backen: Den Ofen auf 180°C (Oben- und Unterhitze) vorheizen.

  10. Die Kugeln etwa 30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

  11. Sobald die Brötchen vollständig abgekühlt sind, mit etwas geschmolzener Butter bepinseln und Zucker darüber streuen oder in eine Schüssel mit Zucker „eintunken“.

Hauptbild: Pan de muerto en Coyoacán CDMX by Miguel Espinosa Varela on Wikimedia

Bild 2: Pan de muerto IV by J Mndz on Wikimedia

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