Rezept: Kokoswasser-Smoothie | Sommergetränk

Kokoswasser-Smoothie | Sommergetränk

Gericht Drinks
Länder & Regionen Latin America
Autor Anne

Zutaten

  • 200 ml Kokoswasser
  • ½ Kiwi
  • 1 Scheibe Honigmelone
  • 1 EL Zucker
  • Frische Minzblätter nach Geschmack
  • Eiswürfel nach Geschmack

Anleitungen

  1. Die Kiwi und die Honigmelone zerkleinern und zusammen mit dem Kokoswasser, dem Zucker und Eiswürfeln in einen Mixer geben. 

  2. So lange mixen, bis die Früchte püriert sind. 

  3. Mit frischen Minzblättern dekorieren.

Rezept-Anmerkungen

Tipp: Die Eiswürfeln mit Kokoswasser zubereiten - sie schmecken noch besser und erfrischender als sonst!

Originalzutaten erhältst du übrigens bei brasil-latino.de

Rezept: Kokosmilch-Porridge | Gesundes Frühstück

Kokosmilch-Porridge

Gericht Breakfast
Autor Anne

Zutaten

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 200 ml Kokosmilch
  • 50 ml Kokoswasser
  • 1 Teelöffel Mandelmus
  • 1 TL Kokosöl optional
  • 1 TL Kokosblütenzucker optional
  • ½ Teelöffel Zimt optional
  • Topping:
  • Äpfel, Banane, Nüsse
  • Frische oder gefrorene Beeren
  • Kokosraspeln, Dürrobst

Anleitungen

  1. Zuerst die Haferflocken, das Kokoswasser und die Kokosmilch in einem Topf zum Kochen bringen. (ca. 5 Minuten, oder bis die Mischung anfängt zu blubbern - nicht lange aufkochen!).

  2. Danach das Mandelmus und ggf. nach Geschmack das Kokosnussöl, den Kokosblütenzucker und Zimt dazu geben und vollständig auflösen lassen.

  3. Sobald alle Zutaten gut gemischt sind, das Porridge in eine Schüssel gießen, mit dem Lieblings-Topping  garnieren und genießen.

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Rezept: Chimichurri | Argentinische Kräutersauce

Chimichurri | Argentinische Kräutersauce


Gericht Side Dish
Länder & Regionen Argentinien
Autor Anne

Zutaten

  • 1/2 Bund Petersilie fein gehackt
  • 2 EL Oregano
  • 2-4 Knoblauchzehen zerkleinert
  • 1 Schalotte fein gehackt
  • 1-2 TL Aji getrocknete Chiliflocken, nach Geschmack durch Paprikaflocken ersetzen
  • 2 EL Essig am besten Rotweinessig
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 Tasse hochwertiges Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in einen Mörser geben, mit Zitronensaft und Olivenöl so lange vermischen, bis sich eine dickflüssige Emulsion bildet. Die Konsistenz sollte ähnlich wie bei einem Pesto sein. Die Sauce soll mindestens zwei Wochen lang in einem klaren Glasgefäß im Kühlschrank ziehen.

  2. Die Sauce schmeckt frisch zubereitet auch gut, entfaltet aber erst nach einigen Tagen ihren intensiven Geschmack.

Rezept-Anmerkungen

TIPP: Das Lorbeerblatt lässt sich im Mörser nicht zerkleinern. Es sollte für das Aroma jedoch mit hineinkommen und erst vor dem Servieren wieder entfernt werden.

Im unseren Onlineshop findet ihr Chimichurri sowohl verzehrfertig oder als Kräuter-Trockenmischung zum selbst Anrühren.

Asado | Argentinische Grillkultur

Wenn es um Fußball geht, ist die Rivalität zwischen Brasilien und Argentinien ein endloser Kampf. Aber wenn wir vom Grillen reden, endet der Kampf sofort im Gleichstand und alle sind sich einig: Sonntag ist Grilltag! Brasilianer sowie Argentinier sitzen glücklich am Tisch mit Familien und Freunden zusammen und der Genuss eines perfekten Stück Fleischs steht im Mittelpunkt. Egal, ob es ASADO oder CHURRASCO heißt….

DIE GESCHICHTE DES  „ASADO“:

Die Leidenschaft der Argentinier für Fleisch ist nichts Neues. Der Sohn vom Entdecker Christoph Kolumbus  förderte bereits 1511 die Vermehrung des Viehbestandes in dem von den Spaniern eroberten Gebiet Südamerikas.

1556 kamen die ersten Kühe in das heutige Argentinien, von Panama über Venezuela und Brasilien. Sie verstreuten sich schnell über die weiten Ebenen des Landes und der Bestand wurde bereits im 18. Jahrhundert auf 40 Millionen Stück geschätzt. Die Großzügigkeit des Bodens und die Wetterbedingungen verbesserten außerdem die Qualität der drei häufigsten britischen Rassen (Angus, Hereford und Shorthorn) die nach Argentinien importiert wurden.

Der Bestand war so groß, dass jeder das Vieh fangen dürfte. Viele Jahre lang war der Fleischkonsum sehr günstig (wenn nicht umsonst) und wurde so zur Gewohnheit für die Bevölkerung.

DER GRILL / DIE PARRILLA:

Argentinier bevorzugen die Verwendung vom Grillrost, der „Parrilla“ heißt. Als Brennholz (Holzkohle wird eh selten dort verwendet) kommen regionale Bäume (z.B. Espinillo) zum Einsatz. Diese erzeugen einen duftigen Rauch, der einen besonderen Geschmack hinterlässt. Einige Parrillas haben eine Vorrichtung aus schrägen Rinnen die verhindern, dass das Fett vom Fleisch auf die Glut tropft und Flammen produziert: Die „Canaletas“.

In Argentinien gibt es eine eigenartige Methode der alten Schule um nachzuprüfen, ob die Parrilla die perfekte Temperatur zum Grillen hat: Man versucht die Hand für 5 bis 10 Sekunden darauf zu halten. Weniger als 5 Sekunden bedeutet zu heiß, mehr als 10 Sekunden bedeutet noch nicht heiß genug.

DAS FLEISCH:

In Argentinien ist der Begriff „glückliche Kühe“ sehr klar: Die Kühe sind immer im Freien und genießen die Sonne. Die landesweiten Ebenen sorgen dafür, dass die Tiere wenig Muskeln aufbauen und sich nicht beim Weiden anstrengen müssen, wie in einigen anderen Ländern.  Das argentinische Fleisch hat den Ruf, eines der besten der Welt zu sein.

Die beliebtesten Fleischsorten bzw. -schnitte sind:

Bife de Chorizo: Sehr weiches Fleisch, mit leichter Fettmarmorierung. Dieser Zuschnitt heißt auf Deutsch Lendensteak;

Bife de Lomo: Das traditionelle Filet Mignon, das zarteste Stück vom Rind;

Costilla: Dieser Zuschnitt bietet eine große Menge an Fleisch, mit dem Geschmack von durchwachsenem Speck und nur kleine Knochenstücke (Rippen), was die Grillzeit im Vergleich zu der brasilianischen Art wesentlich verkürzt;

Colita de Cuadril: Hüftspitze, Bürgermeisterstück

Parrillada (gemischte Grillplatte): enthält verschiedene Fleischarten. Dazu gehört chorizo (Würstchen vom Schwein), pollo (Hähnchenfleisch), costillas (Spare Ribs/Rippen) und carne (Rindfleisch). Manchmal können da aber auch Innereien dabei sein, wie chinchulines (kleine Innereien), tripa gorda (große Innereien), molleja (Kalbsbries), ubre (Kuheuter), riñones (Nieren) und morcilla (Blutwurst).

Bife de Chorizo

 

DIE BEILAGEN:

In Argentinien wird der Asado häufig begleitet von Pommes, Empanadas (gefüllte Teigtaschen), Provoleta (gegrillter Provolone), Parrillada de Verduras (gegrilltes Gemüse), Salate oder Reis. Die traditionelle Chimichurri-Sauce (Kräutersauce) darf auf keinen Fall fehlen.

Das Rezept für hausgemachte Chimichurri-Sauce findet ihr hier im Magazin und die fertige Alternative bei uns im Onlineshop.

Die argentinische Parrillada und der Asado werden in der Regel von einem guten Rotwein begleitet.

Chimichurri


Hier ein Überblick der wesentlichen Unterschiede zwischen dem brasilianischen Churrasco und der argentinischen Parrilla:

1) Die Art der Zubereitung: 

Argentinien –  auf dem Grillrost (Parrilla)
Brasilien – am Spieß und/oder Grillrost (Churrasqueira/Grelha)

2) Das Feuer:

Argentinien –  aus Brennholz
Brasilien –  aus Kohle

3) Das Salz

Argentinien –  feinkörnig
Brasilien –  grob

4) Die Vorspeisen:

Argentinien –  Empanadas und gegrillter Provolone
Brasilien –  Würste, gegrillte Hähnchenschenkel und Knoblauchbrot

5) Die Getränke

Argentinien –  Wein
Brasilien –  Bier und Caipirinha

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Churrasco Gaúcho | Brasilianische Grillkultur

Ein aufgespießtes Stück Fleisch, über der Glut geröstet: Das ist die Definition des großen Stars der brasilianischen Gaucho-Küche. Trotz seiner Einfachheit und Rustikalität, schließt die Zubereitung dieser Spezialität eine bestimmte Technik nicht aus. Es gibt einige Geheimnisse, die wir Euch hier im MAGAZIN verraten werden!

Ich bin in Porto Alegre/Rio Grande do Sul aufgewachsen, das Bundesland der Gauchos schlechthin. Aufgrund meiner Beobachtungen als Tochter und Schwester von leidenschaftlichen „Assadores“ (bei uns gab es Churrasco – im Ernst – JEDES Wochenende!) kann ich Euch ein Paar Tipps geben und garantieren, dass die Zubereitung nach brasilianischer Art so gelingt! Nach den Tipps erzähle ich euch wie ein Sonntag bei uns in meiner Kindheit aussah, wenn sich der ganze Tag nur um Churrasco dreht.

In einem anderen Beitrag erzähle ich Euch  wie unsere Nachbarn aus Argentinien grillen – so viel wird verraten: Die Rivalität zwischen Brasilien und unseren  “Hermanos Argentinos” beschränkt sich nicht nur auf Fußball…

Zuerst ein Einblick in die Geschichte: Das Churrasco entstand bereits vor ca. 300 Jahren, als die Gauchos noch Ihre Herden monatelang über die südamerikanischen Steppen getrieben haben. Abends wurden einzelne Tiere aus der Herde geschlachtet und am Lagerfeuer auf Spießen gegrillt. Man saß gemütlich zusammen, erholte sich von der Tagesarbeit und machte Musik. Im Laufe der Zeit verbreitete sich die Vorliebe für Churrasco landesweit und über die Jahre etabliert sich die Kultur der „Churrascarias“ in verschiedenen Teilen des Landes. Aber eins blieb immer gleich: Churrasco ist ein Synonym für Geselligkeit und gemütlichem Beisammensein, damals bei den „Cowboys“ sowie heute Zuhause.


1) DAS RICHTIGE FLEISCH UND DIE RICHTIGEN ZUSCHNITTE

Das Rindfleisch wird zum Churrasco bevorzugt. Die Gauchos haben damals darauf geachtet, das Fleisch nie direkt nach der Schlachtung zuzubereiten, denn es muss reifen um die Fasern weicher zu machen. Eine Nacht oder 12 Stunden ist genug Zeit, um eine gute Reifung zu erreichen. Diese Bedenken entfallen heute, da das Fleisch vom Metzger oder aus dem Supermarkt eh nicht direkt nach der Schlachtung angeboten wird.

Die bekanntesten brasilianischen Fleischzuschnitte sind: Picanha (auf Deutsch Tafelspitz), Maminha (auf Deutsch Bürgermeisterstück – ein abgeschnittener Teil der gesamten Picanha), Costela (Rinderrippe, die langsam und so lange geröstet wird, bis sich das Fleisch von den Knochen löst) und Cupim (der Höcker auf den Schultern einiger Rinderrassen).

Außerdem werden heute je nach Geschmack anderen Fleischsorten als Churrasco zubereitet: Lamm-, Hühner- und Schweinefleischschnitte sowie Würstchen sind sehr beliebt.

 

2) DAS GEWÜRZ

Zum Thema Gewürz gibt es keine Kompromisse und die echten Gauchos schwören: „Grobes Salz und Amen!“ Die Gaucho-Art der Würzung: Salz einschmieren. Fertig.

Zu beachten ist, das Fleisch jedoch nicht roh zu salzen, sondern erst nachdem es etwas Farbe auf dem Feuer bekommen hat. Sonst geht man das Risiko ein, dass das Fleisch etwas austrocknet. Wenn das Salz anfängt weißlich zu werden, muss es entfernt bzw. abgeklopft werden. Wer trotzdem außer der Reihe tanzen will, darf ausnahmsweise das Fleisch im (wahlweise) Wein, Bier oder Cachaça marinieren 🙂

 

3) DAS FEUER

Wie die Gauchos sagen: “Das Feuer macht das Churrasco“. Das liegt daran, dass ein schwaches Feuer das Gericht verderben kann. Der Tipp ist, die Holzkohle im Voraus so lange brennen zu lassen bis der anfängliche Rauch aufhört zu steigen, da dieser den Geschmack und das Aroma beeinträchtigen kann.  Der richtige Zeitpunkt um das Fleisch aufs Feuer setzen ist wenn auf der Kohle eine Schicht Asche erscheint.

Ein weiteres Geheimnis ist es, die Entfernung zwischen der Kohle und dem Fleisch richtig zu treffen. Wenn der Spieß zu nah am Feuer ist, wird das Fleisch äußerlich verkohlen und innerlich nicht richtig gar werden. Wenn der Spieß zu weit weg ist, wird das Fleisch eher kochen und nicht rösten. Der optimale Abstand wird bemerkbar, wenn Fett auf die Glut tropft: Es entstehen weder aufsteigende Flammen noch wird das Feuer durch das tropfenden Fett weder schwacher noch gelöscht. Die richtige Entfernung vom Spieß zum Feuer erfordert Übung und verbessert sich jedoch durch Praxis und Beobachtung.

Echte Holzkohle – keine Briketts!!

 

4) DAS RICHTIGE MESSER

Ein gepflegtes und sehr scharfes Messer ist unerlässlich. Es muss außerdem einen guten Griff haben. Idealerweise haben spezielle Messer für Churrasco eine Klinge von ca. 30 bis 40 cm. Um diese zu schützen, kommt eine Lederhülle zum Einsatz.

 

5) SPIEß ODER GRILLROST?

Spieße mit Holzgriffen schützen den „Assador“ von Verbrennungen an den Händen. Sie sind in verschiedenen Formaten verfügbar: breit, schmal, einzeln oder doppelt. Sie sind für kleinere Stücke Fleisch geeignet, sowie für Rippen, Medaillons und Vorspeisen bzw. Nachtisch (Bananen, Ananasscheiben, Paprika, Zwiebeln usw.)

Der Grillrost ist für größere und ganze Stücke Fleisch wie Picanha und Maminha geeignet. Das liegt daran, dass die Fleischsäfte nicht entweichen können, da das Fleisch nicht aufgespießt wird. Es gibt trotzdem „Assadores“, die Picanha am Spieß in Scheiben zubereiten, aber das kann das Fleisch härter und weniger saftig machen.

6) DIE BEILAGEN

Wenn man nicht nur Appetit auf Fleisch hat, findet man je nach Region diese Beilagen auf dem Tisch: Farofa (gewürztes und geröstetes Maniokmehl), Knoblauchbrot, Reis, Kartoffelsalat, gekochten oder frittierten Maniok (aipim cozido/aipim frito), Salate und Bohnengerichte (feijão mexido).

Farofa 


Und so sah es bei uns am Wochenende in meiner Kindheit aus (und es tut bestimmt immer noch, in tausenden anderen brasilianischen Familien): Mein Vater hat am Sonntag ganz früh die Sonntagsbrötchen geholt und gleich danach ging es los: Die „Churrasqueira“ vorbereiten, die Kohlenreste vom letzten Wochenende beseitigen, die Spieße kontrollieren und sauber machen, das Bier kaltstellen, das Knoblauchbrot einreiben (als große Entlastung für meine Mama in der Küche 🙂 und je nach Fleischsorte (z.B. „Costela“ – die Rippen, die brauchen ewig!) ggf. das Feuer schon Vormittags anzünden und loslegen.

Meine Mutter bereitete Kartoffel- und  Tomaten-Zwiebel Salat vor und deckte den Tisch (besonders im Süden und wenn man Platz hat, sehen die Tische neben der Churrasqueira genauso aus wie deutsche Biergartentische – lang und mit Bänken, da die Anzahl der Gäste noch ungewiss ist – mehr dazu gleich).

Wir Kinder mussten überhaupt nicht helfen, ich habe trotzdem gerne Kartoffel geschält , die Mayo zum Kartoffelsalat selbst nach Mamas Rezept angerührt. Selbstgemachte statt gekaufte Mayo hat uns allen viel besser geschmeckt.

Meine Brüder spielten Fußball zusammen, sind gelegentlich zur Churrasqueira gekommen um das Feuer bzw. die Glut zu bewundern und haben ab und zu eine Kostprobe des Fleisches bekommen – hier hat das richtige Messer tatsächlich eine große Rolle gespielt, die Kostprobe muss hauchdünn sein.

Meine Brüder und ich durften bei der „Freigabe“ mitentscheiden (zu salzig? zu blutig?) und so wurden wir nebenbei als zukünftige „Assadores“ ausgebildet.

Mein Vater stand stundenlang neben dem Feuer und wurde von uns mit Getränken versorgt und war sogar beim Essen  mehr am Stehen als am Sitzen, weil einige Spieße noch beobachtet werden müssen. Ein „Assador“ hat es nicht leicht und  ist am Abend todmüde aber sehr stolz auf seine Leistung.

Dann waren es plötzlich viel mehr Leute am Tisch als nur wir: Der Nachbar, der über den  Zaun “das duftet aber gut” ruft und somit quasi sich selbst einlädt, die Kinder die mit meiner Brüder mitgespielt haben, die Tante die nur etwas schnell vorbei bringen wollte und auch eventuell anderen die aus dem Nichts kamen. Alle bleiben und das Essen reicht.

Diese spontane Geselligkeit, die Zusammenarbeit, die Kinder am toben, die Sonne, der Rauchgeruch, das Fußballspiel lautlos im Fernseher, eine Hängematte, mein Vater den ganzen Tag neben der Churrasqueira stehend: So waren die Sonntage meiner Kindheit in Brasilien. Diese Erinnerung ist so frisch in meinem Gedächtnis wie einen Sprung in den Pool (aber „NICHT MIT VOLLEM BAUCH!! rief meine Mutter immer aus der Küche).

Originalzutaten erhältst du übrigens bei brasil-latino.de.

 

Michelada | Sommerdrink aus Mexiko

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Michelada | Sommerdrink aus Mexiko

Gericht Drinks
Länder & Regionen Mexican
Autor Sabrina

Zutaten

  • 1 Flasche Bier dunkles oder helles mexikanisches Bier
  • 60 ml Tomatensaft (Clamato)
  • 30 ml Zitronensaft
  • 2 Schuss Englische Sauce (Worcestershiresauce)
  • 2 Schuss Sojasauce oder / und Maggi Flüssiggewürz
  • 2 Schuss Scharfe Soße Ihrer Wahl
  • 1 EL Salz
  • 1 Scheibe Limette zum Garnieren

Anleitungen

  1. Es beginnt mit dem Verteilen vom Zitronensaft am Rand eines Bierglases. Drehen Sie das Glas in einer Schüssel mit viel Salz so, dass das Salz am Rand des Glases haftet. 

  2. Dann werden alle Saucen, den frisch gepressten Zitronensaft und den Tomatensaft (Clamato) nach Geschmack hinzugefügt.
  3. Zum Schluss das Lieblingsbier dazugeben. 

Wann und wo auf der Welt wird Vatertag gefeiert?

Auf der ganzen Welt ehren Menschen Ihre Väter und bringen zum Vatertag ihre Liebe und Zuneigung zum Ausdruck. Das Datum des Vatertag steht allerdings im Kalender nicht fest, sodass Ländern auf der ganzen Welt diesen Tag in verschiedenen Zeiten des Jahres feiern. Hierzulande fällt der Vatertag 40 Tagen nach Ostern,  am Christi Himmelfahr. Dieses Jahr ist es am  30. Mai  soweit!

 

Auch die Art und Weise des Feierns unterscheidet sich je nach Land, der Geist des Festes ist aber überall gleich. Hier eine Übersicht:

AUSTRALIEN UND NEUSEELAND:
In Australien wird der Vatertag mit viel Begeisterung und Freude am ersten Sonntag im September gefeiert. In den meisten Fällen schenken Kinder ihren Vätern Blumen, Krawatten oder es wird meist Zuhause gefeiert. Aber auch Vereine und Verbände organisieren spezielle Programme um die Familien zu unterhalten. Ein „Familienfrühstück“ ist auch ein besonderes Merkmal des Vatertags in Australien.

KANADA UND USA:
Da die Tradition des Vatertages nach Kanada aus den USA gekommen ist, wird der Vatertag in Kanada auch am dritten Sonntag im Juni gefeiert. Genau wie in den USA tragen die Menschen dort Rosen an der Kleidung, um ihrem Vater zu danken oder zu gedenken. Wenn die Person eine rote Rose trägt symbolisiert diese, dass ihr Vater am Leben ist. Eine weiße Rose bedeutet, dass der Vater dieser Person verstorben ist.

 

INDIEN
Das Konzept des Vatertages und die dazugehörige Feierlichkeiten sind in Indien sehr neu. Die Idee, den Vatertag zu feiern, wurde aus westlichen Ländern (vor allem aus den USA) vor weniger als einem Jahrzehnt importiert.
Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Idee einen Tag zu Ehren von Vätern zu feiern von den Indern weitgehend geschätzt und sehr gut aufgenommen wurde. Heute feiern Millionen von Menschen in Indien den Vatertag am dritten Sonntag im Juni.  Kinder schenken den Vätern Karten, Blumen oder Basteleien, die Familie geht ins Restaurant, ins Kino oder macht ein Picknick.

FRANKREICH:
Gefeiert wird im Kreise der Familie auch am dritter Sonntag im Juni – die Ausgelassene Stimmung steht im Zentrum der „Fête des pères“. Eine charmante Tradition: Kinder überreichen den stolzen Vätern selbstgebastelte Krawatten aus Pappe und sagen Gedichte auf, um sie zu feiern.

SPANIEN:
El „Dia del Padre“ fällt am 19. März mit dem Josefstag zusammen. In Gedenken an den biblischen Ziehvater von Jesus werden alle Väter von ihren Kindern mit selbstgemalten Bildern und Bastelarbeiten beschenkt.

SCHWEIZ:
Bei den Schweizern gib es den „Vätertag“ erst seit 2007! Am ersten Sonntag im Juni unternehmen Väter traditionell mit ihren Kindern Ausflüge und die Mamas gönnen sich in der Zwischenzeit eine Pause.

Außerdem wird der Vatertag in diesen Ländern dann gefeiert:

Lateinamerika:

Argentinien, Chile, Panama, Paraguay, Ecuador, Peru, Kolumbien, Mexiko, Venezuela und Kuba: am dritten Sonntag im Juni
Bolivien: am 19. März
Brasilien: am zweiten Sonntag im August

Asien:

Taiwan: am 8. August
China, Japan und auf den Philippinen: am dritten Sonntag in Juni
Thailand: am 5. Dezember

Übriges Europa:

Bulgarien: am 26. Dezember
Belgien: am zweiten Sonntag im Juni
Dänemark: am 5. Juni
Estland, Island, Schweden und Finnland: am zweiten Sonntag im November
Italien, Portugal und Kroatien: am 19. März
Litauen: am ersten Sonntag im Juni
UK, Niederlande, Tschechien, Türkei, Ungarn und Slowakei: am dritten Sonntag im Juni
Polen: am 23. Juni
Rumänien: am 2. Sonntag im Mai

 

 

Rezept: Jockey Club #2 | Argentinischer Cocktail mit Legui Likör

Jockey Club #2 | Argentinischer Cocktail mit Legui Likör

Gericht Drinks
Länder & Regionen Argentinien
Autor Anne

Zutaten

  • 30 ml Whiskey Johnny Walker Red Label
  • 30 ml süßer Wermut
  • 2 Spritzer Legui Likör

Anleitungen

  1. Alle Zutaten (Whiskey, Wermut, Legui Likör) in einem Shaker gefüllt mit Eiswürfeln geben und kräftig schütteln.

  2. In ein gekühltes Glas hinschütten und mit einer Scheibe Orange (unbehandelt) garnieren.

 

Rezept: Sobremesa de Bombom Sonho de Valsa | Dessert mit Sonho de Valsa Pralinen

Sobremesa de Bombom Sonho de Valsa | Dessert mit Sonho de Valsa Pralinen

Gericht Dessert
Länder & Regionen Brasilien
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden
Arbeitszeit 2 Stunden 30 Minuten
Autor Anne

Zutaten

  • 4 mittelgroße Eier Eiweiß und Eigelb trennen
  • 2 Dosen Kondensmilch gesüßt
  • 1 Dose Creme de Leite
  • 650 ml Vollmilch
  • 6 EL Zucker
  • 8 EL Kakaopulver
  • 2 EL Maisstärke (Maizena)
  • 12 bis 15 Sonho de Valsa Pralinen gekühlt

Anleitungen

  1. Für die helle Creme: In einen Topf 1 Dose Kondensmilch, 4 Eigelb, 325ml Milch und 1 EL Maisstärke geben und auf mittlerer Hitze kochen, bis die Creme sich verdickt hat. Abkühlen lassen.

  2. Für die Schokoladencreme (Ganache): In einen anderen Topf 325 ml Milch, 1 Dose gesüßte Kondensmilch, den Kakaopulver und 1 EL Maisstärke (Maizena) geben und kochen, bis die Creme sich verdickt hat. Abkühlen lassen.

  3. Für die Baisercreme: 4 Eiweiß steif schlagen, den Zucker dazugeben und weiter schlagen, bis die Baisermasse eine feste Konsistenz erreicht hat. Dann die Dose „Creme de Leite“ dazugeben und umrühren, bis die Masse homogen ist.
  4. Aufbau: 

    Die Cremes könne je nach Belieben und Geschmack abwechselnd aufgeschichtet werden: Das wichtigste ist der Farbwechsel. Zwischen den Cremes streut man eine dünne Schicht mit Stückchen der gehackten Pralinen. 

    Es können z.B. nur DREI Schichten Creme sein , wenn die Schüssel groß ist oder SECHS, wenn das Dessert in kleineren Einzelportionen serviert wird. Der Kreativität sind hier keinen Grenzen gesetzt.

  5. Als Topping wird das Dessert mit gehackten, halbierten oder ganze Sonho de Valsa Pralinen garniert. Als Farbtupfer passen auch Erdbeeren, Kirchen oder Pfefferminzblätter dazu. Mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank vor dem Servieren kaltstellen.

Rezept-Anmerkungen

Tipp: Die Schüssel oder die Gläser sollen am besten durchsichtig sein, sonst leider die Optik darunter. Man kann auch eine „Mittelschicht“ halbierten Pralinen am Rand der Schüssel (mit der Füllung nach außen zeigend) anbringen – es sieht sehr schön aus!

 

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Rezept: “Tortillas” | Hausgemachte mexikanische Tortillas

Rezept "Tortillas" | Hausgemachte mexikanische Tortillas

Gericht Main Course
Länder & Regionen Mexican
Vorbereitungszeit 2 Stunden
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 6 Tortillas
Autor Anne

Zutaten

  • 375 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 45 ml Öl z.B. Sonnenblumenöl
  • 125 ml Wasser

Anleitungen

  1. Alle Zutaten (am liebsten mit den Händen) auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 2 Stunden ruhen lassen (bei Zimmertemperatur).
  2. Den Teig in 6 gleichgroße Stücke teilen und jeweils zu einer Kugel formen. Jede Teigkugel mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Für die klassische runde Form am besten einen kleinen Teller auf den ausgerollten Teig legen und mit einem Messer rundum schneiden. Zum Stapeln der Tortillas jeweils eine Lage Klarsichtfolie dazwischen legen.

  3. Die Tortillas können dann in einer beschichteten Pfanne zubereitet werden: Die Pfanne stark erhitzen und jeden Tortilla darin für ca. 30 Sekunden auf jeder Seite backen. 
  4. Sehr mexikanisch geht es mit unserer Tortillapresse : dafür die Tortillas mit ca. 16cm Durchmesser schneiden und diese nach der Bedienungsanleitung des Geräts fertig backen.

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